
Kinderosteopathie
Was ist Kinderosteopathie?
Die osteopathische Behandlung von Kindern, vom Säugling hin bis zum Jugendlichen, ist eine Spezialisierung innerhalb der Osteopathie. Das detaillierte Wissen um die sensorische, emotionale und neurologische Entwicklung sowie die spezielle Kinderpathologie ist notwendig, um ein Kind adäquat behandeln zu können.
Wie sieht eine osteopathische Kinderbehandlung aus?
Da Babys sich noch nicht durch Sprache vermitteln können, wo ihre Beschwerden liegen, ist zunächst eine sorgfältige Überprüfung des gesamten Körpers notwendig. Die Behandlung erfolgt darauf mittels sehr sanfter manueller Techniken, um dem Kind zu einem verbesserten Gleichgewicht und somit zu Wohlbefinden und Gesundheit zu verhelfen.
Wem und wann kann eine osteopathische Kinderbehandlung helfen?
Säuglinge, die eine schwierige Schwangerschaft oder Geburt durchlebt haben und z.B. unter emotionalen Traumata, Wachstumsstörungen, Entwicklungsverzögerungen, Schädelasymmetrien oder Kieferfehlstellungen leiden, lassen sich sehr gut osteopathisch behandeln. Auch Probleme, die bei der Umstellung der Körperfunktionen des Neugeborenen, wie beim selbständigen Atmen oder der Nahrungsaufnahme auftreten, können gut behoben werden.
Kinderosteopathie als Ergänzung zur kieferorthopädischen Behandlung
Im Wachstumsverlauf eines Kindes ändert sich die Zahnstellung und passt sich der jeweiligen Haltung des Kindes an. Gibt es Funktionsstörungen z.B. in der Wirbelsäule, so hat dies einen Einfluss auf die Stellung der Kiefergelenke und somit auf die der Zähne. Die Osteopathie hat sich in Kombination mit myofunktionellem Heimtraining als Ergänzung zur kieferorthopädischen Behandlung bewährt, um eine optimale Bisskorrektur zu erreichen.


